Tragen, aber wie?
Tragehilfe
Ist Ihnen das Tuch zu kompliziert oder das Kind hat vielleicht keine Lust, Geduld zu haben, bis die Mama fertig ist mit Binden, empfielt sich eine Tragehilfe - oft auch Komforttragehilfe genannt. Oftmals ab Geburt ausgelobt, was aber leider nicht immer der Realität entspricht.
Eine gute Tragehilfe sollte folgende Punkte berücksichtigen/sicherstellen:
Eine gute Tragehilfe läßt sich dem Alter, der Größe und dem Entwicklungsstand des Kindes anpassen.
Der Steg sollte von Kniekehle zu Kniekehle reichen und ist
im Idealfall verkleiner- oder vergrößerbar (z.B. Bondolino).
Ein zu breiter Steg führt zur Überspeizung des Kindes. Ebenso schlecht ist ein zu schmaler Steg, der die Beinchen des Kindes nur nach unten baumeln läßt. Das Kind wird somit praktisch "an seinen Genitalien" getragen.
Bitte niemals ein Kind mit dem Gesicht nach vorn in eine Tragehilfe (oder auch ins Tuch!) setzen!
Das Kind wird durch den Körper des Tragenden ins Hohlkreuz gedrückt. Dabei verlagert sich das Gewicht auf den Hoden oder dem Schambein.
Außerdem kann das Kind sich so nicht an die vertraute Brust ankuscheln, wenn es sich zurückziehen und den auf ihn hereinprasselnden Reizen entfliehen möchte.
Oftmals sind diese Kinder "Abend-Schrei-Kinder", da sie den Streß, dem sie ausgeliefert waren, erst wieder abbauen müssen.
Ich habe verschiedene Komfort-Tragehilfen für meine Beratungen. Gemeinsam finden wir für Sie und Ihr Kind die Passende!
